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Pferdemist im Garten, wie geht das? Die Düngeverordnung erlaubt es nicht, die frischen Pferdeäpfel als Booster im Beet anzuwenden – also wohin mit dem Mist?

Pferdemist ist ein hervorragender Dünger. Dies liegt daran, dass die Pferdeäpfel voll Kraft und natürliche Nährstoffe stecken. Hinzu kommt der große Halm- und Strohanteil, der für eine lockere Struktur und optimale Lebensbedingungen für die Mikroorganismen im Boden sorgt. 

Die Düngewirkung des Pferdemists entfaltet sich durch das Kompostieren. Hier werden die einzelnen Bestandteile und Nährstoffe freigesetzt und dadurch wird ein Rundum-Wohlfühlprogramm für Bodenleben und Pflanzen geschaffen.

Die EU-Düngemittelverordnung

Mit der EU-Düngemittelverordnung ist aber prinzipiell Schluss mit dem Direkteinsatz vom Pferdemist im Garten. Denn die darin enthaltenen Nährstoffe – allen voran der Stickstoff – sind noch zu hoch konzentriert. Die Pferdeäpfel, frisch aufs Beet gelegt, könnten mit ihren Stichstoffe das Grundwasser verseuchen. Außerdem verbrennen sich viele Pflanzen regelrecht an den hochkonzentrierten Salzen. 

Der Pferdemist muss also erst einmal kompostiert und pasteurisiert werden. Dadurch reduziert sich die Konzentration an Ammoniak und die Nährstoffe werden verfügbar. Es bildet sich über die Zeit ein struktur- und nährstoffreicher Humus, der alle organischen Bestandteile beinhaltet, die eine Pflanze zum Wachsen braucht.

Gewässerschutz als oberstes Ziel

Die Düngeverordnung schreibt vor, wie die Pferdehofbetreiber mit der Mistlagerung umzugehen haben, damit der Sickersaft nicht ins Grundwasser gelangt. Sie müssen zwei Monate lang den Pferdemist in einer fest verbauten Anlage mit Betonboden lagern. Die Mistplatte soll flüssigkeitsundurchlässig und gegen mechanische, thermische und chemische Einflüsse widerstandsfähig sein. 

Erst nach Ablauf dieser Zeit ist der Pferdemist so weit verrottet, dass er als Dünger aufs Feld oder im Garten zum Einsatz kommen darf. Der auf diese Weise kompostierte Pferdemist stellt nun keine Gefahr mehr fürs Grundwasser dar – kann jedoch noch Keime und Schädlinge beinhalten, die den Pflanzen im Beet schaden könnten.

Schöner Mist  

Wir von Champost® haben für die Wiederverwertung von Pferdemist eine umweltschonende und effektive Methode entwickelt: Wir holen den Mist von lokalen Pferdebetreibern und kompostieren so, dass die wertvollen Nährstoffe erhalten bleiben. Durch einen schonenden Pasteurisierungsprozess wird der Kompost von Keimen und Schädlingen befreit. Die wertvollen Mykorrhizen bleiben jedoch erhalten und verbessern die Aufnahme von Nährstoffen und Wasser durch die Pflanzen.

Mit dem Einsatz von Champost® Schöner Mist gelangen die natürlichen Rohstoffe und lebenswichtigen Nährstoffen in die Erde, wo sie von den Pflanzen bedarfsgerecht aufgenommen werden können. So kann das Beste aus der Natur zurück in die Natur kehren.

Eine Win-Win-Situation für Pferdebetriebe, für Pflanzen – und schließlich für die Umwelt.

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